DU&ICH

Der Hernalser DU&ICH-Preis ’07, gestiftet von Bezirksvorsteherin Dr. Ilse Pfeffer, belohnt soziales Engagement im Bezirk und wurde heuer zum zweiten Mal vergeben. Die Auszeichnung ist für Menschen gedacht, die sich bemühen das Leben in Hernals beispielsweise für einen Nachbarn, eine Hausgemeinschaft, für ein Grätzel oder gar für den ganzen Bezirk lebenswerter zu machen.

Vielfach sind es gerade die kleinen Dinge, die das Klima und die Lebensqualität für die Mitmenschen verbessern. Gerhard Fuchs Mitarbeiter der Gebietsbetreuung 17/18 und Initiator des Preises ist die Nominierung von kleinen Taten schon immer ein besonderes Anliegen gewesen: „Wenn Sie in Hernals leben und es freut Sie eine Blume, die ihr Nachbar gepflanzt hat, dann schlagen Sie ihn bitte für den Preis vor. Schauen Sie sich um, welche kleinen positiven Aktivitäten Ihr Leben schöner machen und lassen Sie uns das wissen ...“

Bis 21. April 2007 wurden Nominierungen für den Hernalser DU&ICH-Preis 2007 entgegengenommen. Eine mehrköpfige Jury wählte dann aus den weit über 20 Einreichungen die Preisträger mit Hilfe eines ausgeklügelten Punktesystems aus. Am 22. Mai 2007 um 18.30 Uhr war es dann soweit: Bezirksvorsteherin Dr. Ilse Pfeffer konnte den Hernalser DU&ICH-Preis 2007 in der Räumlichkeiten der Gebietsbetreuung 17/18 in der Lacknergasse 27 verleihen.

Der erste Preis wurde - und für diese völlig überraschend - an Anna Maria Nossberger - vulgo „Unsere Nossy“ - für ihr vielseitiges und unermüdliches Engagement vergeben. Der mit 400 Euro dotierte Preis soll laut Begründung der Stifterin als „Danke schön“ für das vielfältige soziale und kulturelle Engagement der mittlerweile 73-jährigen Dornbacherin vor allem im Grätzel Dornbach-Neuwaldegg gelten und, so wurde der Hoffnung noch Ausdruck gegeben, sollte einmal „unserer Nossy persönlich zugute kommen,“ so Dr. Pfeffer im Originalton.

Der zweite Preis mit 300 Euro ging an den Polizisten Oberstleutnant Friedrich Kovar, der sich um das Entstehen bürgerschaftlicher Projekte wie etwa „Rat und Hilfe“ und der neuen Plattform „Hermit“ engagiert hat.

Der dritte Preis (150 Euro) ging an die Schülerin Vanja Lazic vom Gymnasium Parhamerplatz, die MitschülerInnen - und dabei insbesondere Kindern mit nicht-deutscher Muttersprache - bereits seit geraumer Zeit bei schulischen Problemen aller Art maßgeblich und unentgeltlich zur Seite steht. Insbesondere der Umstand, dass Vanja diese soziale Initiative von sich aus gestartet hat, ohne dass die Schule oder einzelne Lehrer in diesem Zusammenhang auf sie zugegangen wären, ließen sie nach Meinung von Dr. Stefan Böck, Direktor der Schule Parhamerplatz, nach besonders geeignet erscheinen für diesen Preis nominiert zu werden.

Ex aequo wurden auch die Tätigkeiten des Vereins „Sonores“ (Gabi Permesser, Dipl.-Ing. Michael Schüller) mit einem dritten Platz (150 Euro) ausgezeichnet, der insbesondere für Seniorinnen und Senioren im Bezirk aktiv ist. Für alle weiteren Nominierungen gab es bereits einleitend Blumen, Dank und Urkunden. Unter ihnen auch für Dr. Andrea Feldbacher (Bild links mit Tochter Christina) im Hinblick auf den wunderbaren Vorgarten (Bild rechts) des Hotels Jäger, der von der einbringenden Antragstellerin Gertrude Faber als „Paradies auf Erden“ bezeichnet und bei der Einreichung sogar mit Versen bedacht wurde.

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